Reformiert unterwegs

Pilgern, Ausflugstipps, Übernachten

Schwanenberg, Teilstation auf dem Pilgerweg Lippe © Tsungam/Wikimedia

Kulturell wie auch geschichtlich interessante Orte für Reformierte bundesweit. Sie lassen sich oft schon mit einem Spaziergang oder einem Kurztrip übers Wochenende erkunden.

Linktipps:

  • Die Lippische Landeskirche bietet in Kooperation mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Hannover eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Kirchenführer an. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.kirche-im-tourismus.de.
  • Einmal im Jahr findet der Leeraner Orgelsommer statt.
  • Analog zu den Offenen Kirchen gibt es Radwegekirchen, die zum Verweilen einladen - und für den ''Notfall'' auch mal mit Flickzeug aushelfen können. Ein Verzeichnis der Radwegekirchen findet sich auf der Webseite des Projekts Netzwerk Radwegekirchen: www.radwegekirchen.de
  • Das Pilger­zentrum St. Jakob am Stauffacher in Zürich ist das älteste Pilgerzentrum im deutschsprachigen Raum, das einer protestantischen Kirche zugeordnet ist.
  • Das Kirchengebäude auch wochentags zu öffnen ist ein Angebot von Gemeinden, das nicht nur Touristen gerne annehmen. Ein Verzeichnis Offener Kirchen in Westfalen gibt es auf einer Internetseite der Evangelischen Kirche von Westfalen, für Hessen-Nassau finden Sie hier weitere Informationen, für die Lippische Landeskirche hier, für das Rheinland hier, für Mitteldeutschland hier, für die Evangelisch-reformierte Kirche hier, für Berlin-Brandenburg hier.
Vor der Haustür geht es los

Pilgern im Pott – das ist Pilgern mitten im Ruhrgebiet, in Recklinghausen oder Duisburg, Bochum oder Dinslaken, Essen oder Dortmund.
Pilgerherberge Brienzwiler

Brienzwiler bietet Pilgern auf dem Weg nach Santiago de Compostela eine Übernachtungsmöglichkeit an.
Mit den Füßen betend auch zu reformierten Kirchen von Schieder bis nach Bielefeld

Pilgern in oder nach Lippe – das ist nicht neu. Vor der Reformation gab es auch in Lippe Orte, die jahrzehntelang Wallfahrtsorte waren.
Die Wiedererstehung der Französischen Kirche in Potsdam

Die Französische Kirche ist seit der Bombardierung Potsdam im Jahr 1945 die älteste Kirche der Stadt.
Eine Gemeindekirche mit Geschichte

Die St. Martha Kirche ist wesentlich älter als die Gemeinde, die heute ihre Gottesdieste darin feiert.
Greifenthal - Daubhausen - Welscher Born - Burg Greifenstein

Einer Überlieferung zufolge sollen sich die französischen Flüchtlinge auf ihrer Wanderung durch den Wald zur Rast an einer Quelle niedergelassen haben.
Das Erbe der französischen und italienischen Glaubensflüchtlinge wird erlebbar gemacht

Eine europäische Kooperation hat einen Fernweg eingerichtet, der Besucher die Spuren der Hugenotten und Waldenser erkunden lässt.
Ein Calvinist sammelt Heiligenbilder

Als Kind einer reformierten holländischen Familie mit dem Bilderverbot aufgewachsen, hat Gert de Weerd als Erwachsener seine Leidenschaft für katholische Heiligenbilder entdeckt.
Gästezimmer für Einzelreisende, Familien und Gruppen

Die evangelische Kirche Italiens, die Waldenserkirche, unterhält mehrere Gästehäuser in Italien für preisgünstige Ferienaufenthalte in wohltuendem Ambiente.
Mit Leib und Seele auf dem Glaubensweg unterwegs

Die Internetseite www.evangelisch-pilgern.de bietet Routen, geistliche Impulse und praktische Tipps.
Leben, Verfolgung und Emigration der reformierten Christen in Frankreich zum Anschauen und Nachlesen

Im 17. Jahrhundert besiedelten Hugenotten und Waldenser als erste die neu gegründete Stadt Bad Karlshafen an der Weser, heute im Dreiländereck Niedersachsen-Hessen-Nordrhein-Westfalen. Ein Museum in der ehemaligen Zigarrenfabrik informiert über die Hugenotten in Frankreich und Deutschland.
Ein Ausflug für die Ökumene

Seit 2005 lädt die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ein, den alten Zisterzienserweg von Loccum nach Volkenroda als ökumenischen Pilgerweg zu entdecken.
Im Zeichen der Reformation

Die Französisch-Reformierte Gemeinde Potsdam hat ihren Gemeindegarten und Innenhof zu einem Themengarten umgestaltet.
Zwinglis Arbeitszimmer wird vermietet

Ruhe und Wärme, umschlossen von holzvertäfelten Wänden, an einem Tisch für acht Personen, vor einem türkisfarbenen Kachelofen - das bietet das letzte Arbeitszimmer des Zürcher Reformators Huldrych Zwingli. Der Raum im Gebäudekomplex der Grossmünster-Helferei in Zürich wird vermietet, etwa für eine Presbyteriums-Sitzung oder einen Leseabend in altehrwürdiger Atmosphäre.